Datenschutz beim Konzerte-Tracken: Wer sieht deine Shows?
By Alexandra P. · Published 2026-08-07 · 7 Min. Lesezeit
Founder of Gigvault — the concert tracker for live music fans.
Bei Gigvault ist dein Konzerttagebuch standardmäßig privat. Neue Profile sind verborgen, bis du unter Einstellungen → Privatsphäre selbst „Öffentliches Profil" einschaltest. Jedes Foto und Video ist beim Hochladen auf „Privat" vorbelegt, und niemand kann dich ohne deine Zustimmung auf einem Konzertfoto markieren. Selbst öffentliche Inhalte sehen ausschließlich angemeldete Gigvault-Nutzer — nie anonyme Besucher, nie Suchmaschinen.
Konzerte zu tracken ist persönlich. Dein Tagebuch verrät, wo du an bestimmten Abenden warst, welche Künstler du liebst und mit wem du unterwegs warst. Bevor du einer App zehn Jahre Konzertgeschichte anvertraust, ist „Wer sieht meine Konzerte?" also genau die richtige Frage.
Diese Anleitung beantwortet sie für Gigvault — nicht mit vagen Beteuerungen, sondern mit den tatsächlichen Schaltern, ihrer jeweiligen Wirkung und den wenigen Dingen, die sich nicht einstellen lassen.
Die kurze Antwort: privat, solange du nichts änderst
Wenn du ein Gigvault-Konto anlegst, ist dein Profil zunächst verborgen. Bis du den Schalter „Öffentliches Profil" selbst umlegst, können Fremde deinen Vault nicht öffnen, deine Konzerthistorie nicht durchsehen und deine Statistiken nicht abrufen. Das ist keine Marketingaussage, sondern die Voreinstellung in der Datenbank für jedes neue Konto — und die Sichtbarkeitsregeln greifen auf dem Server, nicht bloß in der Oberfläche.
Drei getrennte Ebenen haben jeweils eigene Regler:
- Fotos und Videos (Momente) — Sichtbarkeit pro Upload: Privat, Freunde oder Öffentlich
- Dein Profil — ein Hauptschalter, dazu Regler je Abschnitt
- Deine Konzertbesuche — folgen der Profileinstellung: verborgenes Profil heißt verborgene Shows
Wer deine Konzertfotos und -videos sieht
Jedes Mal, wenn du einen Moment in dein Konzerttagebuch lädst, fragt die App vor dem Hochladen nach der Sichtbarkeit — es gibt kein stilles Voreinstellen auf öffentlich:
- Privat — „Nur du siehst diesen Moment." Er erscheint in keinem Feed, auf keiner Konzertseite und nicht auf deinem Profil. Das ist die Voreinstellung.
- Freunde — „Deine Kontakte sehen ihn in ihrem Feed." Nur Menschen, deren Anfrage du angenommen hast. Der Server prüft die Freundschaft bei jeder Anfrage — Fremde bekommen nichts, auch nicht über die Schnittstelle.
- Öffentlich — „Erscheint für alle auf der Konzertseite." Andere angemeldete Gigvault-Nutzer sehen ihn dort samt deinem Benutzernamen.
Du kannst es dir jederzeit anders überlegen
Die Sichtbarkeit ist beim Hochladen nicht festgeschrieben. Öffne den Reiter „Tagebuch", wähle einen Moment und schalte ihn jederzeit zwischen Privat, Freunde und Öffentlich um — oder lösche ihn ganz, was sowohl den Datenbankeintrag als auch die gespeicherte Datei entfernt.
Markierungen brauchen deine Zustimmung
Das Markieren ist bei Gigvault bewusst streng geregelt:
- Nur deine Freunde können dich markieren — Fremde nicht, der Server weist den Versuch ab.
- Jede Markierung ist zunächst offen. Du bekommst eine Benachrichtigung und entscheidest: bestätigen oder ablehnen.
- Du kannst eine Markierung jederzeit wieder entfernen, auch nach dem Bestätigen. Wer das Foto besitzt, kann sie nicht gegen deinen Willen erneut setzen, ohne wieder um Zustimmung zu bitten.
Wer dein Profil sieht
Der Hauptschalter steht unter Einstellungen → Privatsphäre → Profilsichtbarkeit → „Öffentliches Profil".
- Aus (die Voreinstellung): Fremde, die deine Vault-Adresse öffnen, bekommen nichts — der Server gibt überhaupt kein Profil heraus. Deine Freunde sehen dich weiterhin dort, wo ihr euch begegnet: im Feed und in der Freundesliste.
- An: Andere angemeldete Gigvault-Nutzer sehen deinen Vault: Benutzername, Anzeigename, Bio, Avatar, Stadt, Lieblingsgenres und — nur wenn du sie selbst hinterlegt hast — deine Social-Media-Links.
- Deine E-Mail-Adresse, dein Geburtsdatum und dein echter Name werden niemandem angezeigt. Sie sind auf Ebene der Datenbankrechte gesperrt — keine Profilansicht kann sie lesen, weder für Freunde noch für Fremde.
- Anonyme Besucher sehen überhaupt keine Profile. Jeder Profilaufruf setzt ein angemeldetes Konto voraus. Dein Vault liegt also nicht offen im Netz für Suchmaschinen oder zufällige Besucher.
Wer sieht, auf welchen Konzerten du warst
Deine Besuchsliste — vergangene und kommende Shows — folgt deiner Profileinstellung, durchgesetzt durch Regeln direkt in der Datenbank:
- Profil verborgen (Voreinstellung): Nur deine Freunde sehen, auf welchen Shows du warst oder hingehen willst. Alle anderen bekommen null Zeilen — keine eingeschränkte Ansicht, sondern gar keine.
- Profil öffentlich: Angemeldete Nutzer sehen deine Konzertliste in deinem Vault, und deine Teilnahme kann in sozialen Funktionen auftauchen, etwa bei „Wer war auch dort".
Was sich nicht einstellen lässt — die ehrliche Liste
Eine Datenschutzseite, die nur die guten Nachrichten aufzählt, ist keine. Das lässt sich bei Gigvault derzeit nicht feiner regeln:
- Die Besuchssichtbarkeit gilt pro Zeitraum, nicht pro Show. Du kannst deine kommenden Pläne verbergen und vergangene Shows sichtbar lassen oder umgekehrt — beide Schalter stehen unter „Privatsphäre für Kontakte" und greifen auf dem Server. Was nicht geht: ein einzelnes Konzert verbergen und den Rest desselben Zeitraums zeigen.
- Öffentliche Momente leben auf der Konzertseite. Sobald du einen Moment auf Öffentlich stellst, sieht ihn jeder angemeldete Besucher dieser Konzertseite, samt deinem Benutzernamen. Stellst du ihn zurück auf Privat oder Freunde, verschwindet er dort wieder.
- Summen werden immer mitgezählt. Künstler- und Festivalseiten zeigen Gesamtzahlen, etwa wie viele Fans eine Show eingetragen haben. Dein Besuch fließt in diese Zahlen ein — anonym, als Zahl, nie mit deinem Namen.
Dein Datenschutz-Check in 60 Sekunden
- Öffne Einstellungen → Privatsphäre.
- Entscheide über „Öffentliches Profil". Aus = Konzerte tracken nur für Freunde. An = dein Vault ist für angemeldete Nutzer sichtbar.
- Wenn öffentlich: sieh dir „Top-Künstler zeigen" und „Konzerttagebuch zeigen" an.
- Beim Hochladen von Momenten gilt die Voreinstellung Privat — nichts landet im Feed deiner Freunde, solange du nicht Freunde oder Öffentlich wählst.
- Prüfe offene Foto-Markierungen in deinen Benachrichtigungen und lehne ab, was du nicht möchtest.
Deine Daten bleiben deine
Datenschutz heißt auch, wieder herauszukommen. In den Einstellungen findest du „Daten exportieren" — deine vollständige Konzerthistorie als CSV oder JSON, ohne Support-Anfrage — und „Konto löschen", was Konto und Daten dauerhaft entfernt. Die Zustimmungen für Personalisierung und Marketing-E-Mails stehen im selben Bereich und sind aus, solange du sie nicht einschaltest.
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Alle Shows festhalten — und nur teilen, was du möchtest
Ein Konzerttagebuch sollte dich nicht vor die Wahl stellen, alles zu erinnern oder alles zu senden. Trag jedes Konzert ein, behalte den gesamten Vault für dich und öffne genau so viel, wie du magst — pro Foto, pro Abschnitt, pro Freundschaft.
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Kostenlos, standardmäßig privat, und deine Daten kannst du jederzeit exportieren.
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About the author
Alexandra P. built Gigvault solo after years of going to concerts and never finding an app that actually captured what happens at shows. No investors, no ads, no data sold. Read the founder story →